Birgit Hering, Eurythmistin Projekte  
 
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PATCHWORK FESTIVAL 2020

EurythmieMiniaturenSerie
 
Eurythmie - Kurze Stücke 10 Minuten

ABGESAGT

Liebe Freunde,

wie alle kulturellen Veranstaltungen in dieser Zeit mußte auch die Eurythmie MiniaturenSerie Patchwork 2020 im Mai im TheaterForum Kreuzberg abgesagt werden.

Die gute Nachricht: wir sind am 7., 8. und 9. Mai 2021 (save the date!), wieder live im TheaterForum Kreuzberg zu erleben!

Und noch eine gute Nachricht:

„Wir arbeiten trotzdem. Patchwork 2020, Gleis 2“

„Wir arbeiten trotzdem. Patchwork 2020, Gleis 2“ ist eine Onlineplattform für Eurythmieprojekte und gibt Einblicke in die Arbeitsprozesse von KünstlerInnen in den letzten Wochen. Dies verbunden mit der Frage, wie sich in Zeiten der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen, performative Kunst gestalten lässt, wie Teilhabe unter diesen Bedingungen möglich werden kann.

Hier ist der link dazu:

https://1drv.ms/u/s!AqiHNCdX_yLDq1mJArfG1xLsTbp6?e=Suq1GQ

Die Organisation und Koordination haben EvaMaria Koch (evamaria.koch@posteo.de) und Hans Wagenmann (hans.tanz@t-online.de) übernommen.

Vom Freitag 8. Mai 14.00 bis Sonntag 10. Mai 16.00 werden dort Performances, Videos, Texte, Projekteinblicke und andere Beiträge von einigen der Teilnehmer zu sehen sein, die geplant hatten, beim diesjährigen Festival mitzuwirken.

Wir würden uns freuen, wenn ihr/Sie uns in der angegebenen Zeit dort besucht/besuchen.

Mit herzlichen Grüßen, Birgit Hering



Kontakt: Birgit Hering   info@birgithering.de

NeuesBodenpersonal / Theater Bunte Büchse

Mit freundlicher Unterstützung von

Quo Vadis Impresariat

GRATTULA BEDDATTULA

Für eine abwechslungsreiche eurythmische Landschaft
 

mit:

Lisa Blöchle
InSicht

Thomas Feyerabend
brainstorm

Volker Frankfurt / Shuai Liu
Verlorener Boden

Bettina Grube / Roswitha Meyer Wahl
Spaziergang

Marthy Hecker / Tatjana Rudenko
Tinder Date

Milena Hendel
GeGender

EvaMaria Koch
Klangbilder

Miranda Markgraf / Till Münkler
DENN BLEIBEN IST NIRGENDS

IMPULS Eurythmie Ensemble
Lachrymae

Liudmila Troickaja / Mikhail Berlin
Die Heckenrose blüht

Hans Wagenmann
... mit Licht am Arm

Ulrike Wendt / Christiane Görner / Marko Sevarlic
Falsch verbunden

Beleuchtung: Julian Hoffmann

Koordination: Birgit Hering
Siehe
Programm-Details
untern
 

„Ich ernähre mich durch Kraftvergeudung“ 

Joseph Beuys

PATCHWORK

ist eine Initiative von NeuesBodenpersonal und bietet Eurythmisten, unabhängig von einer bestimmten Gruppierung, die Möglichkeit, eine künstlerische Arbeit zu zeigen.

Ob solistisch oder im Ensemble, die Aufforderung ist nicht, einen ganzen Abend zu füllen, sondern ein „Patch“ von höchstens 10 Minuten zu gestalten.

Im Bereich Film oder Tanz ist der Kurzfilm oder die Kurzperformance eine eigene Sparte, in diesem Sinne sollte die Sequenz in einem erkennbaren eigenen Kontext stehen. Die eurythmische Miniatur sollte in sich einen dramaturgischen Zusammenhang haben. Diese Art der Darbietung ist im Bereich Eurythmie eher ungewöhnlich und neu.

Jede/r Teilnehmer/in ist frei, ob es sich um eine klassische Ausarbeitung oder eine andere eurythmische Bewegungssequenz handelt. Jeder arbeitet in eigener Verantwortung und mit selbst gewähltem Regisseur/in, Mentor/in.

Das Thema ist frei. Die unterschiedlichen Beiträge werden von den jeweiligen Solisten/Gruppen autonom bearbeitet. Erst am Schluß werden die Ergebnisse zu einem Eurythmiefestival der Miniaturen zusammengetragen.

PATCHWORK bedeutet auch: der Zuschauer sieht eine Serie von eurythmischen Miniaturen und hat Eindrücke von unterschiedlichen Stilen, der unterschiedlichen Anwendung der eurythmischen Kunst. Ob solistisch oder als Gruppenarbeit - in jeder Miniatur ist eine Aussage auf den Punkt gebracht.

Die Form der Miniatur wurde gewählt, weil sie ein geeignetes Genre ist, das Wesentliche wie unter einem Brennglas sichtbar zu machen.

Die Spannbreite formaler Möglichkeiten ist groß: von einem präzise ausgearbeiteten Detail bis zur Skizze eines größeren Zusammenhangs.

Weitere Informationen:

Birgit Hering, birgithering@gmx.de

Ingrid Schweitzer, ingrid@schweitzer-bewegt.de

„Strecken entläßt Lebenskraft.
Beugen: Lebenskraft verbraucht mich“

Rudolf Steiner
 

Lisa Blöchle
InSicht

“Jetzt fängst du auch noch an zu sprechen, sagte ich und merkte gar nicht, dass ich immer mit Gegenständen rede.” Der alltägliche und zugleich absurde Vorgang, sich stets in den alltäglichsten Situationen mit allem um sich herum zu unterhalten, sich zu präsentieren, sich selbst zu übertreffen- unentwegt Blicken ausgeliefert, verfolgt. Ja, geradezu besessen von dem Selbstbildfetisch. Sich selbst, der Welt bis zu den Gegenständen um sich herum beweisen zu müssen was in einem steckt.

Eine Collage aus Auszügen von Texten und Gedichten von Marica Bodrozic, Andreas Laudert und Wislawa Szymborska. Dieser Sicht auf den eigenartigen Dreh in der social media Welt, KI und in der “ganz natürlichen” Selbstdarstellung widmet sich die neue Arbeit von Lisa Blöchle und Andreas Borrmann.

Eurythmie: Lisa Blöchle, Sprache: Lina Helfrich
Choreographie: Andreas Borrmann, Lisa Blöchle, Outside Eye: Ulrike Baudisch
Kostüm: Katharina Bruderhofer

Thomas Feyerabend
brainstorm

Linus Kranz in seiner Garderobe. Das Bild blickt ihn an, sein gefurchtes Gesicht.

Na, alter Kumpel? Erkennst du mich... auch heute?

Im Dunst liegen die bunten Schatten, einen Griff nur entfernt, bröckelnd wie trockener Lehm.

Konzept, Choreographie & Tanz: Thomas Feyerabend
Dramaturgie: Iker Arrue Mauleon, Lichtdesign: Stephan Kraske
Kostüm & Ausstattung: Thomas Feyerabend
Im Dialog: Prof. Alexander Seeger, Julian Hoffmann und Hans Wagenmann

Volker Frankfurt / Shuai Liu
Verlorener Boden

... aus der 7. Klaviersonate von Prokofjew, die er aus dem unmittelbaren Erleben des 2. Weltkrieges geschrieben hat.

Was ich hier versuche: mit den Mitteln der Toneurythmie das Wesen einer bestimmten Komposition herauszuschälen, das nur auf dem Hintergrund finsterster Weltverhältnisse entstehen konnte. Es geht mir als Interpreten nicht allein um das Sichtbar-Machen des Hörbaren, sondern um den Versuch, eine unhörbare Dimension ans Licht zu bringen, aus der die Komposition entstanden ist und - zwischen den Zeilen - lebt.

Wenn es gelingt, entsteht eine Neuschöpfung und nicht ein Abbilden in einem anderen Medium.

Eurythmie: Volker Frankfurt, Klavier: Shuai Liu
Künstlerische Beratung Astrid Pichner-Vahle

Bettina Grube / Roswitha Meyer Wahl
Spaziergang

Ausgehend von zwei übergroßen Masken und zwei humorvollen Texten entstand das Experiment, Figuren eurythmisch herauszuarbeiten, die im Dialog mit einer Schauspielerin agieren. Letztere ist Teil des Bühnengeschehens, indem sie sich in verschiedene Frauentypen verwandelt.

Eurythmie: Bettina Grube, Schauspiel: Roswitha Meyer-Wahl
Regie: Rob Barendsma, Maske: Matthias Winter
Texte: Botho Wartke „HUNDE“ und Reinhard Mey „MÄNNER IM BAUMARKT“

Marthy Hecker / Tatjana Rudenko
Tinder Date

They aren't particularly talkative. We've spent whole evenings and nights on Tinder, chit chatting about this and that. It felt like we could have talked forever. I thought they might be the one...

Concept: Marthy Hecker, Choreography in collaboration with: Tatjana Rudenko
Performers: Marthy Hecker, Tatjana Rudenko, Text spoken by: Tatjana Rudenko
Music by: The Mañana People,
Writer: Dutch anonym,Translation to English: Lisa Holsteijn
Text editing: Bas Onokiewicz, Costume and props: Tatjana Rudenko,
Light design: Marthy Hecker,
Coaching: Johanna Kunetskyi, Helga Mattke, Jaschar Noubar Markazi

Milena Hendel
GeGender

Wer bin ich? ... Eine Frau, ein Mann oder einfach nur ein Mensch?
GeGender ist ein bewegter Podcast.
Was bedeutet das Frau- oder Mann-Sein - ist es mir eigentlich wichtig? Wie fühle ich mich in meinem Körper? Wann bin ich Mann, wann Frau und wann kann ich einfach Mensch sein?
GeGender ist ein getanzter Monolog, begleitet von intensiven Klängen des Klaviers und intimen Mitschnitten aus dem Podcast. Ich spreche mit Freunden: Erzähle dir von Menschen, von mir und vielleicht auch ein wenig von dir. Schau mir zu und hör mich an.
Du siehst: getanzte Bewegung, eurythmische Elemente und schauspielerische Bilder.
Du hörst: Stimmen aus dem Podcast, Klaviermusik, Texte und Gesang.

Performance: Milena Hendel, Klavier & Komposition: Odetth Zettel
Damaturgie & Choreografie: Milena Hendel in Zusammenarbeit mit Tille Barkhoff,
Milton Camilo und Melaine MacDonald
Coach: Melaine MacDonald

EvaMaria Koch
Klangbilder

wer, was, spricht, singt und tanzt dann?

In der Arbeit „Klangbilder“ wird das Potenzial der Stimme als expressives und sensorisches Instrument erforscht. Die Bewegungen des Atems und der Stimme sind dabei, Wege der Wahrnehmung zu lenken und den Körper zu erschließen. Ausgehend von Wellen, Vibrationen, Impulsen, Explosionen, Rhythmen und Schwingungen, die in Atem, Klangerzeugung und unserer Sprache vorhanden sind, werden Wege zu deren Ursprung gesucht.

Zusammenhänge von Denken und Wahrnehmung werden gelöst und neu verknüpft.

Ausgangspunkt ist die Frage, was möglich wird, wenn ich loslasse, was mir (von mir) bekannt ist, wer, was, spricht (singt und tanzt) dann?

Performance und sound: EvaMaria Koch, im Prozess begleitet von: Frederik Bechtel

Miranda Markgraf / Till Münkler
DENN BLEIBEN IST NIRGENDS

„Wie der Mond, so hat gewiß das Leben eine uns dauernd abgewendete Seite, die nicht sein Gegenteil ist, sondern seine Ergänzung zur Vollkommenheit, zur Vollzähligkeit, zu der wirklichen heilen und vollen Sphäre und Kugel des Seins.“

Rainer Maria Rilke

Miranda Haejoung Kim Markgraf entwickelt einen Tanz, welcher der unerträglichen Abwesenheit von Vertrautem zugewendet und im Prozess des sich neu Findens ist. Angebot es anzublicken und zu begleiten, sich zu be-Geistern, diesem standzuhalten, an diesem zu taumeln.

Konzept, Choreografie,Tanz: Miranda Markgraf,
musikalisches Konzept, Cello: Till Münkler
Künstlerische Mitarbeit, Bühnenchoreografie: Rosabel Huguet, Stephanie Scheubeck,
Bühne, Kostüm: Nele Ahrens, Lichtkonzept: Sebastian Zamponi,
Programmtext: Hans Wagenmann

IMPULS Eurythmie Ensemble
Lachrymae

Wie kann der Mensch in einer Welt der geregelten Bequemlichkeiten, sorglos und doch voller Nöte, ein Bewusstsein entwickeln und die Augen heben, sodass wieder angeknüpft werden kann an eine andere Welt? Der Traum wird zum Tor der Erinnerung - wo wir einst verbunden waren, wo wir uns wiederfinden, an jenem Ort erwachen und dem Blühenden lauschen...

Eurythmie: Ioana Farcasanu, Katharina Okamura, Pia Secondo, Flavia Tomescu
Sprache: Magdalene Hurka, Konzept und Ausarbeitung: das Ensemble;
Endregie: Alexander Seeger

Liudmila Troickaja / Mikhail Berlin
Die Heckenrose blüht

ist eine Komposition mit Gedichten von Anna Achmatova und Musik von Joaquín Turina und Luca Lombardi.

Anna Achmatova war die Dichterin des Nichthabens, der Trennung und des Verlustes. Ihr ganzes Leben lang hoffte sie auf eine Begegnung, die ihr die ersehnte Liebe und das ersehnte Glück hätte bringen sollen. Sie wartete vergebens.

„Doch jener Nichtbegegnung zum Gedenken pflanz eine Heckenrose ich.“

So öffnete sie sich für das Jenseits und hatte die ersehnten Begegnungen im Traum und in ihren Visionen. „Zeigt sich das Jenseits mild?“ Kollagen verschiedener Stimmungen lassen erahnen, wie die Russin Anna Achmatova gelebt, gefühlt, gedacht und gelitten hat. Eine bewegte Biographie –Erzählung.

Eurythmie und Sprache: Liudmila Troickaja, Klavier: Mikhail Berlin
Regie: Andreas Voigt

Hans Wagenmann
... mit Licht am Arm

Vom Verausgaben -. Eine festere, dunkle Decke, eine andere, die hell ist. Mehrere Hölzer. Arme, die beides umfangen, von sich lösen, Form hinterlassen. Ein Leib, der niemanden gehört, der zu Gast ist. ... mit Licht am Arm. Eine Performancestudie aus dem Umkreis der Tetralogie „Heimaten“.

Konzept und Performance: Hans Wagenmann.
Im künstlerischen Dialog mit: Friederike Rettig.

Ulrike Wendt / Christiane Görner / Marko Sevarlic
Falsch verbunden

Herzstück dieser kleinen Melanchomödie ist eine Szene aus „Groß und Klein“ von Botho Strauß: Lottes Monolog über das Gehen bis zum geht nicht mehr.

An der Schwelle zum Daseinsrund scheiden sich die Geister: Lotte weiß nicht mehr, was Lotte sagt und kokette Lotterie weicht schreckensgelber Erleuchtung - der allmächtige Vater selbst schaltet sich ein. Vielleicht sogar per Telefon? Ein Triptychon aus Wünschen, Windrosen und einer Frau, die weiß, was sie will.

Eurythmie: Ulrike Wendt, Sprache: Christiane Görner, Akkordeon: Marko Sevarlic
Coach: Simone Odenthal
Patchwork Festival, Berlin, Mai 2020

Patchwork Festival, Berlin, Mai 2020

Flyer downloaden
 

RAHMENPROGRAMM

zu PATCHWORK 2020

Samstag 9. Mai 2020

10:30 - 13:00

(mit Kaffeepause)

EINBLICK

Lisa Blöchle / Andreas Borrmann,
Volker Frankfurt / Shuai Liu,
Hans Wagenmann

Sonntag 10. Mai 2020

10:30 - 13:00

(mit Kaffeepause)

RÜCKBLICK

der Künstler und Zuschauenden

Überblick und Moderation:
Beate Krützkamp

13:00 - 14:00

AUSBLICK

Projektbörse,
Fragende treffen Suchende


 
Siehe auch:

Patchwork Festival 2017

Patchwork Festival 2018

Patchwork Festival 2019
 
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