Mit einem Einleitungstext zu Novalis von Hans Paul Fiechter
 Für 1 - 7 Eurythmisten, 1 Sprecher und 1 Musiker (Cello solo)
 Dauer : 60 Min.
 Regie: Birgit Hering
 Eurythmisten: Birgit Alles, Heike Houben, Ingrid Schweitzer,
Konstanze Gundudis
 Sprecher: Stefan Lenz
 Musiker: Martin Seemann / Thomas Arndt
 Kostüme: Konstanze Gundudis
 Premiere: Rudolf Steiner Haus Berlin, 28. November 2004
Novalis - viel gelesen und besprochen und doch heutzutage so wenig präsent!
 Die Anfrage nach der eurythmischen Darstellung der ersten „Hymne an die Nacht“ stellte an uns die Herausforderung, seine Aktualität neu zu erarbeiten.
 „Wer ein feines Gefühl ihrer Applicatur, ihres Taktes, ihres musikalischen Geistes hat, wer in sich das zarte Wirken ihrer inneren Natur vernimmt, und danach seine Zunge oder seine Hand bewegt, der wird ein Prophet sein...“ sagt Novalis über die Sprache.
 Teils still, teils zum gesprochenen Wort, mit Bewegungssequenzen, die aus Improvisationen und Formen von Rudolf Steiner entstanden, haben wir an einem zeitgemäßen Verständnis dieser feinfühligen Sprache gearbeitet.
 Wiederholungen, Pausen und Musik geben dem Zuschauer Raum, sich in diese Art der Annäherung hineinzuleben. Vier Sätze aus den Cello Suiten von Johann Sebastian Bach begleiten und unterstützen den Prozess differenzierter Gestaltungsmomente.
Artikel:
 „In uns oder nirgends“ von Achim Hellmich, "Das Goetheanum", 50/2004

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